Letzte Woche, nächste Woche

Moin.

Die Lavalampe wurde 50. So wie Korg dieses Jahr auch schon. ’63 muss ein gutes Jahr gewesen sein. Also kramte ich meine Lavalampe raus, hab sie geputzt und gewienert. Auf der Suche nach passenden Glühbirnen, die ja – EU-Schwachsinn sei Dank – nur noch in „Restbeständen“ verkauft werden dürfen, bin ich über die Teelicht-Lavalampe gestolpert. Prinzipiell bin ich dafür, aber ich habe so meine Zweifel, ob ein Teelicht genug Bumms hat, um das Wachs tatsächlich zum Blubbern zu bringen. Hübsch aussehen tuts aber, auch wenn man fast zuviel sieht. Gibt es tatsächlich in grün, was ein Pluspunkt ist.

Lavalicht

Meine Lavalampe (Blau/weiß) hat 1994 einen Sturz aus anderthalb Metern auf Betong überstanden – unglaublich. Auf der „legendären“ House-Schmaus-Party in der Bosenheimer Straße, beim Reifen Maurer, direkt gegenüber des Hubschrauber-Flugplatz. Ich hab kürzlich noch die original Tusche-Zeichnung für die Flyer gefunden.

houseschmaus

Das Männlein wurde damals auf orangenes Papier kopiert, mit Datum und Uhrzeit und Location natürlich. Aber so vor dem dreifarbigem Papier sieht es auch gut aus. Diese Tusche-Stifte waren schon toll. Bring your own Löffel.

Und was Korg angeht … tja. Ich hab ja ne gewisse Schwäche für diese Firma. Aber im Moment bin ich echt angenervt. Im Mai, nach der Musikmesse, habe ich wie viele, viele, viele Menschen (zunächst mal nur eine) der Volca-Boxen bestellt. Weil für das kleine Geld und mit Batterie usw, usw. Aber jetzt verschob sich der Auslieferungstermin zum Millionsten Mal, das Internet ist gleichzeitig voll mit tausenden fast immer gleicher Volca-Videos. Also gibt es die doch? Oder wie? Oder nicht? Aber warum stellt man im März was vor, dass man im September immer noch nicht liefern kann? Das sollte ich mir mal erlauben auf meine Arbeit … Und woran liegt es? Künstliche Verknappung als Marketing-Instrument? Dann geht das langsam nach hinten los, ich verliere jetzt total das Interesse an den drei Kisten. Aber das „iConnectMIDI2+“ ist ja auch immer noch nicht lieferbar, oder nur so halb. Oder eher nicht.

Nächster Punkt: ich war im Keller, hab Dinge gesucht. Und ne MC303 gefunden. Die hatte ich Ende der ’90er sogar (auch schon) vorbestellt, und damals fand ich sie echt „nett“. Man muss sich vor Augen halten, das Rechner zum Musik machen damals eher unbrauchbar oder unbezahlbar waren, die ganze DAW-Geschichte gab es so noch nicht, man hatte einen Atari mit Cubase oder eben nix. Ich kannte zwar auch schon auf dem C64 Midi-Sequenzer, aber das ist wieder ein ganz anderer Schnack. Lange Rede, kurzer Sinn: ich hab mich damals für die Hardware-Lösung entschieden, da kam mir die erste „Groovebox“ grade recht. Jetzt wieder ausgepackt klingen die ROM-Samples und das unglaublich grobe Digital-Filter zwar ganz furchtbar, aber es gibt tatsächlich Menschen, die was damit machen können:

Nach einer kurzen YT-Suche ist das wohl mein liebster MC303-Track. Die Handclaps sind großartig. Nur wenn das/der Filter so typisch „stept“, dann mag ich es nicht so. Aber ist wohl mit Teil des Charakters der Kiste. Wer schon mal was damit gebaut hat, der wird diesen Track zu schätzen wissen. Sehr gut, jetzt echt. Und auch gut fürn Sunndach.

Dann hab ich mir letzte Woche noch folgendes angesehen:

Komischerweise erinnert mich dieser Song immer an Roxette?

Und Brooklyn Bounce

und Scooter. Vermutlich durch die alte Hardware angeregt. Brooklyn Bounce gewinnt in diesem Vergleich. Düp düüüp düp. Warum die Japaner so auf Scooter stehen? Wer kann die schon verstehen?

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