Archiv der Kategorie: Lieblingsplatten

Wenn Du Menschen triffst …

Überall wohin man schreitet,
jederzeit – wo man auch ist,
wirst Du darauf vorbereitet …
wenn dich plötzlich jemand grüßt:
Kennst du den Namen, gibst du die Hand,
wirst du verlegen oder bleibst du entspannt?

Ich mochte Andreas Dorau schon immer und hier hat er absolut die richtigen Worte gefunden. Leider kein Video auffindbar, aber egal. Ich habs hier zum anhören, 70 Minuten Musik ungeklärter Herkunft. Tolle Platte, ich liebe sie!

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Ach jaaaa … Doraus neue Platte „Die Liebe und der Ärger der Anderen“ erscheint voraussichtlich am 07.07.17. Ich hab die auch mal vorbestellt, ohne genau zu wissen was mich erwartet. Aber warum nicht?

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Blue Lines / Protection / No Protection

Nach sehr langer, langer Zeit habe ich heute endlich mal wieder der Plattenteller drehen lassen. Und – was soll ich sagen? Guuuuuuut ist das. Vinyl hat halt immer noch Kraft.

Die erste Platte seit ewig war „Protection“ von Massive Attack. Und der Titelsong bummst einen gleich an die Wand. So schöne Musik, so einfach. Tracey Thorn hat da die perfekten Vocals gesungen, finde ich. Aber auch der Rest der Platte wunderbar; „Three“ zum Beispiel. Oder „Spying Glass“. Oder oder oder. Für mich ein Juwel der 1990er.

Und dann die ältere, „Blue Lines“. Bei „Hymn Of The Big Wheel“ schmelze ich ja immer. Aber „Safe from Harm“? Was für ein Ding. Die Version wie sie auf der Platte ist. Ganz toll! Das muss man laut hören, sorry liebe Nachbarn. Aber ihr seid ja auch nicht immer leise …

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Was ist das für 1 Phife?

Buggin out … Mikrofon Check, einszwo, was ist das?

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Halfway Between the Gutter and the Stars

Wird es nicht mal langsam Zeit für ein Comeback des „Big Beat“?
Bildschirmfoto 2016-07-17 um 08.54.00
Ich räume auf und mir fiel „Halfway Between the Gutter and the Stars“ auf CD in die Hände. Sehr scheenes Cover. In Ermangelung eines CD-Spielers habe ich die also gerade erneut gekauft als download. Und was soll ich sagen?

What the fuck? Großartige Scheibe. Ich trauere meiner „Beats International – Let Them Eat Bingo“ irgendwie immer noch nach.

Läuft heute jedenfalls sicher noch mal.

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Und wenn ich mich nicht irre …

… dann haben LCD Soundsystem eine neue Platte und ne Tour (oder eher umgekehrt) angekündigt.

we’re playing all over. we’re not just having some reunion tour. we’re releasing a record

Keine Ahnung, ob das gut ist. Manche Band wäre lieber getrennt geblieben. Aber die leben alle noch also können sie es ja noch mal versuchen. Ich finde es gar nicht schlecht.

i mean, we were younger and everything, but we weren’t young, if you know what i mean.

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Hokus Pokus

Mein Lieblingslied der „letzen“ Woche 🙂 Voll schön.

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Die Ärze

Ich habe diese Schallplatte jetzt sicher schon über 25 Jahre und tatsächlich ist mir dieser Schreibfehler gestern zum ersen Mal aufgefallen … Sachen gibts.

ärze

Lieblingsplatten again and again

„Dewdrops In The Garden“, das letzte Deee-Lite-Album. Perfekte 90er-Jahre-Musik, zum dahinschmelzen. Wenn man denn auf diese Art vom Musik steht. Ich gerade sehr, also höre ich es immer noch rauf und runter den halben bis ganzen Tag. Das kann man wirklich „Sampladelic“ nennen. Die Lady-Miss macht es einfach. Hab sie mal live gesehen, späte 90er in Frankfurt am Main. Das war ein Knaller und auf dem Klo liefen Opern aus den Lautsprechern.

Eigentlich ist 2015 ja mein „Disco“-Jahr bisher – aber dieses kann ich trotzdem schon so durchgehen lassen.

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Lieblingsplatte, mal wieder

Seit 1994 höre ich die. Und sie hat nix verloren. Eher im Gegenteil. Alle Titel gut, manche spitze. Eine Schande, das es irgendwie niemand kennt …

MC_900_Ft_Jesus_One_Step_Ahead_Of_The_Spider_

Von ganzen Geschichten, die da erzählt werden – Kopfkino vom feinsten – über einfach gute Pop-Songs bis hin zu Klangcollagen ist echt alles drauf, immer mit ner kleineren oder größeren Prise Funk. Aber nicht immer mit so ’90er-Videos. Stare and stare z.B., ein Juwel. Wait for the Wah ab 5:20 …

Wundert mich irgendwie, daß ich die noch nie erwähnt habe? Oder habe ich?

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Brombeeren schmecken eigentlich wie Himbeeren

… nur halt Brombeeriger. Und weil es so warm ist und ich so durch bin:

Sommernachtsmusik, die ich evtl. schon mal hier hatte. Und da ich so schlecht tagge finde ich sie nicht. Ist aber halt eine von vielen Lieblingsplatten darum darf sie auch gerne mal doppelt/dreifach gepostet werden. Es dauert über 5 Minuten bis die 4/4tel Bassdrum und der schöne Sägezahn kommt? Hallo ..? Was war das damals nur für ne schöne Zeit? Jetzt ist aber auch grad gut.

Das und die System 7 „Alpha Wave“, die Mole People, Carl Craig, Twisted Systems Vol.1, N.Y. Connection, der gute Emmanuel Top usw. Hach! Und immer, wenn ich mal echte Platten auflege, dreht einer meiner Mitbewohner im Haus jetzt seinen Subwoofer mit Rumsdiebummsdie auf. Mach ich aus – macht er auch wieder leiser? Ist doch irgendwie Kindergarten. Ich hör ja sonst eigentlich immer nur mit Kopfhörer, aber ein bisschen nervt mich das ja schon.

Junge, es sei dir gesagt: ich hab noch nie nicht so aufgedreht wie ich könnte.
Mein Poti geht bis 11. Und Bumms gäbe es auch.

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Lieblingsplatten again

A Real Mother For Ya

Jennusch sei Dank – des Black Hole/grüne Haus – und das Blue Marlin. Alle drei-einen haben mir diese schöne Schallplatte näher gebracht. Funk beyond … mit Talk-Box, mit Scat, mit Jazz. Mit Liebe. Und mit Gitarre.

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Lieblingsplatten

Wie die Dinge doch manchmal zusammenlaufen.

Heute morgen hörte ich nach langer Zeit mal wieder ein bisschen ECM-Jazz. Musik mit der ich quasi aufgewachsen bin, da mein Vater so einige ECMs gerne und viel hörte. Unter anderem. Dafür bin ich ihm heute sehr dankbar.

Diese ist eine davon – und meine liebste ECM.
Safe Journey
„Safe Journey“ von Steve Tibbetts. Für mich immer „Bye Bye Safe Journey“

Ich mein, ich hätt ja auch mit Schlagern oder Wagner oder Truck-Stop aufwachsen können? Ich hab von meinem Vater ganz viel tolle Musik kennengelernt. Von der einiges erst noch wiederentdeckt werden muss von mir, ich hab da immer noch so Klangfetzen im Kopf, denen ich irgendwann mal nachgehen muss.

… und nun bin ich heute auch über diesen Nina Tune-Mix

von Richard Dorfmeister gestolpert. Und womit fängt der an? Genau. Da bin ich doch glatt vom Stuhl gefallen.

Der Ronny hat mir den Mix gefunden – danke. Ist jetzt zwar nicht ganz so toll, wie sich die Playlist zunächst liest – aber doch schon ganz schönundgut. Ein etwas kruder (haha!! Wortspiel) Mix: ECM meets Dubtechno plus Blues, Reggae und die Übergänge sind meist etwas schwierig. Trotzdem steckt da viel Schönheit und Musik und überhaupt drin. Wer kann, der kann.

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Lieblingsplatten

dino dino dino

Farbiges Vinyl – was draufsteht ist auch drin. In meinem Falle rot-durchsichtig. Eine wirklich schöne 10-Zoll-Platte mit allen alten Hits gemeinsam druff. Freak Scene, In A Jar, das zeitlose Just Like Heaven, das sogar Robert Schmidt grandios fand, ein Troll mit Sicherheitsnadel durch die Nase aufm Cover … und richtig schwer ist die sogar, für so ne kleine bunte Platte.

Es befindet sich einer meiner all-time-und-für-wirklich-immer-Lieblingssongs drauf. Und wenn es jetzt nicht mitten in der Nacht wäre, würde ich sie richtig laut spielen, denn so will sie gehört werden: richtig laut.

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Lieblingsplatten

Also … die nächste: Jane’s Addiction, Ritual de lo Habitual.

Ich war noch ziemlich jung damals. Trotzdem hab ich sie zu spät kennengelernt, die Band war damals schon (zum ersten Mal) getrennt. Später gabs ja noch mal Versuche – die haben mich aber alle nicht überzeugen können. Porno For Pyros hab ich mal live gesehen, auf der Lorely, mit Glitzer-Tänzerinnen und Falschgeld. Irgendwie hats aber nicht sooo gerockt.

Jedenfalls gibt die Platte gleich richtig Gas. Aber mein liebstes drauf ist „Three Days“. Das fasst die ganze Sache irgendwie zusammen. Glam-Rock-Post-Punk-Pre-Grunge … Krachmauer und Kitschgesang, wie ich ihn später noch öfter liebte. Ziemlich 90er, aber für mich in einer guten Art.

So sah ich aus, als ich die CD gekauft habe:
Ich war jung und wollte die Mütze

Das ist in New Orleans und im Hintergrund der Mississippi. Mützen standen mir nie und so hoch trug ich die auch nur weil Kamera vorm Gesicht. Voll analog aber, Minolta. Mit Wolle-Petry-Bändchen am Arm, die ich auch noch selbst geknotet hatte. Jaaaa, meine Jugend war irgendwie strange. Aber gut.

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Lieblings-Platten

A Grand Don't Come For Free

Erst mal ohne Worte, alleine wegen „Blinded By The Lights“ zählt diese definitiv zu meinen Favoriten. Und sie lief gestern im Kopfhörer beim Schneespaziergang. Vlt. finde ich ja später noch Worte zum Rest. Aber muss auch nicht – ein reifes, zweites Album, sehr gut gemacht. Und wird immer besser mit den Jahren. Das reicht ja eigentlich schon als Beschreibung.