Schlagwort-Archive: Am Steuer seines Lebens lenkt Mensch doch meist vergebens

So ist das nun mal …

Puhhh, heute war der schlimmste Montag seit langem – und das an einem Donnerstag. Aber nun ist es überstanden und ich kann den gestrigen Mittwoch-Abend noch mal kurz Revue passieren lassen: Andreas Dorau auf Kampnagel. Was für ein Spaß! Ich bin hin und weg.

Wie sagte der Herr Appetite gerade erst: „Das bisherige Musikjahr ist einfach nur sackschwach.“ Das mag sein. Ich höre ja kaum (noch) aktuelle Musik, und wenn – dann am ehesten belangloses elektronisches Gewaber, Klangteppiche, blibb-blabb-blubber usw. Aber warum nicht? Zurück zu Dorau und zum Musikjahr: ob mir seine neue Platte „Die Liebe und der Ärger der Anderen“ gefällt, weiß ich ehrlich gesagt immer noch nicht? Was ich aber weiß: live war er großartig! Von wegen alter Mann … der hat richtig abgeliefert.

Und ich fand ja, für eine „Album-Premiere“ hat er doch recht viele alte Stücke gespielt? Aber gerade das hat mir gefallen. Meine Liebe zu Dorau habe ich ja in den 1990ern entdeckt, mit „Neu“ und „70 Minuten Musik ungeklärter Herkunft“. Schön, sowas endlich mal wieder laut zu hören. Aber auch nicht zu laut – das war gut. Genau richtig. Die Besetzung war auch gut: Laptop, Schlagzeug, Dorau. Mehr brauchte es nicht. Und die Menschen waren erfreulich normal: so gehe selbst ich dann ja auch wieder gerne mal aus. Bei Doraus Musik scheiden sich sicher die Geister – ja, man muss das mögen. Ich mags halt. „Bist Du dafür oder dagegen – diese Frage stellt das Leben.“ Gut angelegte 15,– Euro jedenfalls – ein Schnäppchen für so ne Show.

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