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blackmac

Als Steve Jobs vor einigen Wochen von seinem CEO-Posten bei Apple zurücktrat, wünschte ich ihm, er möge noch viele schöne Jahre mit seiner Familie erleben. So kann man sich irren. Dass der Mensch todkrank war, wusste man. Das es jetzt so schnell ging, hat viele doch überrascht. So makaber das klingen mag: Vermutlich ist er glücklich gestorben. Denn er hat bis an sein Lebensende wohl das getan, was er liebte.

Er hat der (digitalen) Welt ohne Zweifel seinen Stempel aufgedrückt. Koste es, was es wolle. Oft halt mit dem Holzhammer. Wie ironisch wirkt der berühmte „1984“-Werbespot im Bezug auf Apples heutiges, fast komplett abgeschottetes Ökosystem. Doch wie Computer heute aussehen, wie sie funktionieren (sollten), unser Umgang mit dem mobilen Internet, das Fingerwischen in der U-Bahn oder das rumgetappse auf eigentlich jedem Bildschirm.

Das spontane Grinsen auf dem Gesicht, wenn wir neues Spielzeug ausprobieren – da steckt zu einem guten Teil auch immer ein klein wenig von Steve Jobs‘ Wünschen und Träumen drin.

Thank you for the music & mach’s gut, Steve.

About the only thing you can’t do is ignore them

„Blackmac“-Foto von Thomas Williams.



(Irgendwie kam es mir komisch vor, wenn ich seinen Tod hier mit keinem Wort erwähnt hätte? Ich hab mir halt nur etwas Zeit gelassen.)

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